9. Februar 2014

Mexico City - 1. Besuch


So endlich geschafft - mein Post über den ersten Besuch in Mexico City kurz DF. Vom 18. - 20.01.
 
Wie schön wenn sich schon jemand auskennt und einen mitnimmt. Zumindest hilft es mir sehr.

Da Michi und Manu auch das Wochenende nach DF (Destricto Federal = Hauptstadt) wollten hat Michi für mich die Fahrkarten  gleich mit besorgt. Das was in Deutschland langsam mehr wird – ist hier das Haupttransportmittel – der Bus. Diesen gibt es in Standard oder First Class. Das Schienennetz ist hier nicht so gut ausgebaut wie bei uns, daher nutzt man für längere Strecken den Reisebus. Und weil es angenehmer und bezahlbar ist – bitte 1. Klasse. Das bedeutet – viel Beinfreiheit – was für uns Europäer sehr sinnvoll ist, ein kleines Lunchpaket – naja – und ein Bildschirm im Vordersitz eingebaut. Da gibt’s es dann Spielfilme, Musik, PC Spiele oder Internet.
Und in den großen bequemen Sitzen kann man auch etwas schlafen – was bei Nachtfahrten oder Frühmorgens schon nicht zu verachten ist
 
Wir also morgens um 5 Uhr! am Busbahnhof – vergleichbar mit unseren Zugbahnhöfen – und nach 5 h angenehmer Fahrt Ankunft in DF am Busbahnhof – mit dem Taxi ging es dann zum Hotel.


Da hatte ich eine sehr gute Empfehlung – ein Appartmenthotel, also ohne Verpflegung, aber wer braucht das schon wenn es um die Ecke ein Starbucks gibt. Super großes Zimmer mit Küchenzeile und Kühlschrank und eine Dachterrasse waren angenehm – das werde ich wieder buchen. Und nicht zu vergessen die Lage – 10 min zum großen Liverpool, 20 min zur „5th Avenue“ von DF (Polanco) Av Masaryk, 20 min zur Schanze! (komme ich gleich zu) und den Park Chapultepec direkt vor der Tür. Natürlich alles zu Fuss bereist.

Nachmittags waren wir dann auch gleich etwas shoppen in der Av. Masaryk, nicht alles meine Preisklasse – aber die Converse Schuhe waren ein Schnäppchen! Dann noch über einen Umweg und ein bisschen Park zurück zum Hotel. Dort wartet dann auch Andreas schon – gemeinsam haben wir auf der Dachterrasse den herrlichen Ausblick über ein Teil von DF genossen und auf Mexico angestoßen.

Zum Essen sind wir dann in der „Villa Maria“ gewesen – lecker – endlich echt mexikanische Küche.
Ich hatte Steak mit Mole Xocolate.
 
 
Am Nächsten Morgen haben wir uns zum Frühstücken bei Starbucks verabredet um anschließend das „Museo Antropologia“ zu besuchen.


  Die Zeichnung von dem Ballspiel hat mich an das Ballspiel von Alec mit dem Bambusball erinnert.Ob es da einen zusammenhang gibt. Der Ball durfte nur mit den Oberschenkeln und dem Körper berührt werden und musst durch so eine Scheibe mit Loch - von der Hüfte aus. Ein Ballspiel mit dem Kriege ausgetragen wurden.

Als Deutsche an hohe Eintrittspreise gewöhnt war ich erstaunt wie günstig das große Museum ist – 59 Peso = etwas über 3 €. Dafür kann man auch ein 3. mal herkommen. Beeindruckend war gleich im Eingang der große Platz dessen riesiges Dach nur von einer Säule getragen wird.
Morgens war es zum Glück noch nicht so voll und wir konnten gut den wohl wichtigsten Raum – Teotihuacan – besichtigen. Nach 3 h und 2 weiteren Räumen, war es für den Tag auch genug mit Historie. Nach einem gemütlichen Kaffee haben sich Michi und Manu wieder auf den Heimweg gemacht.
Ich hatte mir noch den Montag frei genommen. Andreas, etwas angeschlagen, wollte sich ausruhen und ich habe mir in Ruhe den Park Chapultepec angesehen. Als ich dann auch endlich das Schloss gefunden hatte – habe ich es mir für den nächsten DF Besuch auf die Liste gesetzt – in 1,5 h durch das riesige Schloss zu hetzten – dazu hatte ich keine Lust, (also es wird einen weiteren Bericht geben).
 nur im Hintergrund zu erkennen, das hier ist nur das Torhaus.
 
Fazinierend finde ich auch das hier in dieser riesigen Stadt Sonntags bis frühen Nachmittag die Strassen um und im Park nur für Fussgänger und Fahrradfahrer frei sind. Das sollten die mal in Hamburg um die Alster herum versuchen - ein riesiger Aufschrei wäre die Folge.

Abends bin ich mit Andreas – der sich auch sehr gut auskennt J zur Zona Rosa spaziert.  Und damit waren wir in einem Stadtviertel das so anderes ist und für mich sehr viel Ähnlichkeiten mit der Schanze hat. Alte verfallende Gebäude neben hochmodere neben schön restaurierte Häuser. Bettler neben Reiche, Punks und Gothik People neben Touris, ein totales Sprach Mischmasch – schön! Und eben auch viele Homos. Da habe ich nicht so viel Fotos :-( sondern nur von der Strecke dorthin.
 
Und um auch hier den Verkehrschaos aus dem weg zu gehen - hier gibt es Ecobikes.
Aber auch anderes aus Deutschland hat hier einzuggehalten.












In edem Restaurant "Liverpool" dann wieder gut mexikanisch gegessen – Mole Poblano – auf das Fleisch hätte ich verzichten können. Die Mole allein war sehr lecker und sehr sättigend.
 
 
In Leon muss ich doch noch mal nachfragen wo es richtige mexikanisch Küche gibt.

Am nächsten Tag – allein auf mich gestellt – wollte ich eigentlich in der Liberia im Park mit Blick auf den See und ein Buch in der Hand ;-) frühstücken, um dort festzustellen das der komplette Park und auch alle Museen Montags geschlossen haben.
 
 
 
 
 Aber so ein Frühstück auf der Strasse wollte ich auch nicht.
 
 
OK dann nicht – next time. Also bin ich wieder nach Polanco spaziert, dort hatte ich an der einen Ecke eine „Konditorei“ gesehen. Dort gab es dann ein etwas behobeneres Frühstück bevor ich mich dann auch auf den Weg zum Busbahnhof gemacht habe und zurück nach Leon gefahren bin.
 
Fazit: ich kommen wieder, es gibt noch viel zu sehen aber nicht auf einem Montag

26. Januar 2014

Querétaro – UNESCO Weltkulturerbe




Vorweg genommen Querétaro ist ein schöne große und alte Stadt. Grund für meinen Besuch in Queretaro war eigentlich mein Laptop – der wollte nicht mehr so wie ich, und hier gibt es eine Werkstatt von Acer. Bei der Gelegenheit habe ich mir so überlegt  gleich auch die Stadt anzusehen.
Also ich morgens früh gleich los – es liegen über 2 h Fahrt vor mir.
Zum Glück gibt es ein TomTom, ohne dem wäre ich in dem Verkehr etwas verloren gewesen.
Laptop abgegeben und ab in das Historische Zentrum – ok beim nächsten Besuch werde ich das Auto außerhalb stehen lassen und mit einem Taxi hineinfahren. Zunächst habe ich mich in dem Touristbüro mit Informationen, Stadtplänen und Tipps eingedeckt.
In Queretaro wurde der alte Kaiser Maximillian von Habsburg hingerichtet, als die Mexicaner genug von dem  Fränzösisch –Österreichischem Einfluss  hatten. Etwas später wurde hier auch der Unabhänigkeitsvertrag mit  derUSA und die neue Verfassung geschrieben.
Der Einfluss von Europa insbesondere Spanien aber auch Österreich ist schnell zu erkennen. Überall gibt es Brunnen, Denkmäler, schönen Plätzen und Kirchen.




Viele alte Gebäude sind noch gut erhalten, schön ist es immer wieder wenn man durch einen kleinen unscheinbaren Eingang schaut und dahinter tut sich ein großer Garten, eine riesige Einganghalle oder eine moderen Boutique auf. (Leider kommt es nicht immer auf den Fotos so hervor).


 
Witzig und eine schöne Lösung sind auch die vielen kleinen beweglichen Verkaufsstände die vormittags bestückt und geöffnet werden und abends wieder verschlossen. Vergleichbar mit den Markständen bei uns. In diesen Ständen werden in der Hauptsache Schmuck, Handwerk, Schals und Tücher ect. verkauft. Einige wenige haben auch Essen und Obst.


 
Auf meinem Weg zum Aquädukt, in dem immer noch Wasser fließt,


habe ich mir das Museum Zacatecana angesehen, in dem Haus soll es noch spucken, es handelt sich hier um eine Legende mit Liebe, Mord, Rache und Geister. Schön ist eben die doch sehr alte europäische Einrichtung.
Überall in Queretaro an großen Wänden befinden  sich auch Wandmalerei der Neuzeit oder anderer Wandschmuck.



Nach einem Besuch auf dem „Panteón de los Ilustres“ – dem Heldengedenkplatz, wo ich dem Tod noch mal davongekommen bin ;-)
 
 

und einem Kaffeepäuschen habe ich mir noch 2 Touren mit der Tram einmal duch die Innenstadt und einmal zu den wichtigsten Gedenkplätze angetan. Leider war die Tour nur in Spanisch, sodass ich nur wenig von der Historie mitbekommen habe.
Zum Abschluss bin ich nochmal durch das nun erwachte Abendleben von Queretaro spaziert, habe die Maler und Strassenmusiker und Künstler bewundert, mir noch 2 Bilder gekauft und ein Glas Wein aus Queretaro getrunken ,um mich dann auf den abenteuerlichen Heimweg gemacht. (siehe anderen Blog). Herrlich zu sehen wie das Leben abends hier ist - entspannt, keine Hektik, Freundlich. Kinder sind imer und überall dabei - und es stört auch keinen.
Auf alle Fälle werde ich noch weitere Touren hierhermachen. Wie das wären die Wein und Käsestrasse, die Sierra Gorda und andere Ziele, vielleicht übernachte ich dann lieber hier. 
Ach ja und ganz nebenbei – meine Laptop ist wieder heil und gesund und braucht jetzt nur noch ein paar Programme. :-)